Wie können wir helfen?

Endoprothese

Kunstgelenk, Implantat, welches dauerhaft im Körper bleibt und das geschädigte Gelenk ganz oder teilweise ersetzt. Dabei werden die umgebenden Muskeln und Bänder soweit wie möglich erhalten. Äußerlich ist nur eine Narbe zu sehen. Am häufigsten werden Prothesen für das Hüft- oder Kniegelenk verwendet. Aber auch Schultergelenke, Sprunggelenke, Finger- und Ellenbogengelenke können durch eine Endoprothese ersetzt werden. Hiervon zu unterscheiden sind Exoprothesen. Sie ersetzen komplette Gliedmaßen, zum Beispiel nach Amputationen. Siehe auch Hüft-TEP und Knie-TEP.

Ziel einer Endoprothese an der Hüfte und am Knie ist, Belastung ohne Schmerzen im Alltag sicherzustellen. Spaziergänge, Schwimmen, Treppensteigen, Walken, leichtes Joggen, Rad- und Inliner fahren, Ski-Langlauf oder andere nicht-gelenkbelastende Sportarten sind normalerweise problemlos möglich. „Stopp and Go-Sportarten“ wie Squash, Fußball oder das Einwirken erheblicher Hebelkräfte, wie beim alpinen Skilauf und regelmäßige schwere körperliche Tätigkeiten sollten nicht erfolgen. Bei guter Funktion vergisst der Patient seine vorherigen Beschwerden relativ rasch und spürt die Endoprothese nicht. Eine Endoprothese bleibt jedoch etwas Künstliches und sollte entsprechend gepflegt werden. Hierzu gehört, das Gelenk zu benutzen und insbesondere die umgebende Muskulatur zu stärken, die Region aber nicht zu überlasten. Einmal jährlich sollte ein Check beim Orthopäden, in der Regel über ein Röntgenbild, erfolgen.

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