Wie können wir helfen?

Bandscheibe

Der Mensch besitzt 23 Bandscheiben. Die Bandscheibe ist eine elastische, bewegliche Verbindung zwischen zwei knöchernen Wirbelkörpern an der Wirbelsäule. Zwischen jedem der 24 Wirbelkörper liegt eine Bandscheibe, jedoch nicht zwischen dem Schädelknochen und dem ersten und zwischen dem ersten und zweiten Wirbelkörper (Atlas und Axis).

Die Bandscheibe hat vor allem eine Puffer- oder Stossdämpferfunktion und besteht aus einem äußeren Ring (Anulus fibrosus, Faserknorpel), der zentral den aus gallertigem Bindegewebe bestehenden Kern (Nucleus pulposus) umschließt. Der Kern kann große Mengen an Wasser reversibel binden. Eine Bandscheibe ist nur am vorderen Anteil durchblutet und kann deswegen bei Verletzungen oder Verschleiss schlecht bis nicht heilen. Bei Belastung wirkt die Bandscheibe aufgrund ihres Aufbaus wie ein druckelastisches System, das unterschiedliche Krafteinwirkungen aufnehmen und verteilen kann.

Längerfristige mechanische Belastungen bewirken dabei einen vermehrten Wasserausstrom aus dem Kern (Nucleus pulposus, Dehydratation), der unter Entlastung ( z. B. Liegen) wieder ausgeglichen werden kann (Hydratation). Dies ist auch der Grund für die im Lauf des Tages um bis zu 2 cm abnehmende Körpergröße. Verschleissbedingte, degenerative Bandscheibenerkrankungen führen zu einem Verlust dieser gewebsspezifischen Eigenschaften.

Rissbildungen im äusseren Faserring (Anulus fibrosus) können dabei die Verlagerung von Bandscheibengewebe mit nachfolgender Druckbelastungen der Nervenwurzeln oder des Rückenmarks begünstigen. Siehe auch Bandscheibenvorfall, Bandscheiben-Protrusion, Bandscheiben-Sequester

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